Malediven - Tauchen und Schnorcheln

Die Malediven sind nicht nur für die weißen und von Palmen gesäumten Strände beliebt und bekannt, sondern auch für das faszinierende Naturschauspiel der Unterwasserwelt. Zum Tauchen und Schnorcheln sind die Malediven ein echtes Paradies mit dem glasklaren und warmen Wasser des Indischen Ozeans.

Die Unterwasserwelt der Malediven erleben

Schnorcheln ist der perfekte Einstieg in die atemberaubende Unterwasserwelt der Malediven. Wer nicht tauchen kann oder will, sollte sich unter keinen Umständen einen Schnorchelausflug entgehen lassen. An der Wasseroberfläche schwimmend kann so die Unterwasserwelt hautnah erlebt werden, ohne dass dafür teure Ausrüstung und ein entsprechender Tauchkurs nötig wären. Eine Maske, Schnorchel und wahlweise Flossen reichen aus, um die Pracht der Tier- und Pflanzenwelt erleben zu können. Um sich vor der Sonneneinstrahlung zu schützen, sollte immer ein T-Shirt getragen werden und unbedingt daran gedacht werden auch die Waden, Kniekehlen und Oberschenkelrückseiten mit wasserdichter Sonnencreme zu schützen.

Die Unterwasserwelt der Malediven gehört zu den schönsten der Welt
Die wunderschöne Unterwasserwelt der Malediven lockt Taucher und Schnorchler

Die Vielfalt des Korallenbegriffs ist ein unbeschreibliches Erlebnis, das alle Besucher beeindruckt und für immer in Erinnerung bleiben wird. Die riffbauenden Steinkorallen zählen zu den wichtigsten Lebewesen der Malediven. Diesen ist nicht nur die Unterwasserwelt, sondern die Existenz der Malediven selbst zu verdanken. Mehr als 200 Arten an Steinkorallen sind hier zu finden und bereichert wird die Welt unter der Wasseroberfläche von Schwämmen, Leder-, Weich- und Hornkorallen. Besonders die zahlreichen farbenfrohen Fische machen diese Welt zu einem unvergleichlichen Paradies. Die Korallenriffe befinden sich meist in Ufernähe, sodass auf zahlreichen Inseln ideale Schnorchelbedingungen vorgefunden werden können.

Tauchen auf den Malediven

Neben den beeindruckenden Korallenriffen können bei einem Tauchgang auf den Malediven auch die Atollkanäle und Steilwände besucht werden. Adlerrochen, Mantas, Riffhaie und große Fischschwärme können so hautnah erlebt werden. Um an einem Tauchgang teilnehmen zu können, wird ein Tauchschein benötigt. Auf fast jeder der Touristeninseln befindet sich eine Tauchstation, bei denen ein Tauchkurs absolviert werden kann. Dazu wird vom Arzt eine Tauglichkeitsbescheinigung benötigt, die vor Ort ausgestellt werden kann. Entweder beginnt das Tauchabenteuer direkt vom Strand aus oder ein kleines Boot, Dhonis genannt, bringt die Taucher zum Spot. Die vorgeschriebene maximale Tauchtiefe beträgt 30 Meter und diese Grenze wird von den Tauchstationen auch strikt eingehalten.

Zwischen Januar und April ist die beste Zeit im Jahr zum Tauchen, da das Wasser dann am klarsten ist. In den übrigen Monaten ist das Wasser zwar unruhiger, dafür können dann aber auch größere Fische wie Walhaie und Mantas gesichtet werden. Die Erhaltung und der Schutz der Riffe werden auf den Malediven groß geschrieben. Das Fischen oder Sammeln von Muscheln und Schnecken ist streng verboten.