Der Death Valley National Park zählt zu den faszinierendsten Nationalparks der Vereinigten Staaten. Wer sich fragt, „Was kann man im Death Valley National Park machen?“, wird schnell feststellen, dass dieser Ort weit mehr zu bieten hat als nur trockene Wüste.
Das Tal des Todes, wie es auch genannt wird, überrascht mit farbenfrohen Gesteinsformationen, gewaltigen Kratern, geheimnisvollen Canyons und der tiefsten Stelle Nordamerikas. Die einzigartige Naturkulisse zieht jedes Jahr tausende Besucherinnen und Besucher an, die die Kontraste zwischen Hitze, Höhe, Tiefe und Farben erleben wollen.
In diesem Artikel erfährst du im Detail, was man im Death Valley National Park machen kann, welche Highlights dich erwarten und warum sich eine Reise in diese raue, aber eindrucksvolle Region lohnt.
Badwater Basin und die Faszination der Tiefe
Eine der eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten im Death Valley National Park ist das Badwater Basin. Mit 86 Metern unter dem Meeresspiegel ist dies der tiefste Punkt Nordamerikas.
Wer sich fragt, „Was kann man im Death Valley National Park machen?“, sollte hier beginnen. Die glitzernden Salzkrusten des ausgetrockneten Sees erstrecken sich wie eine weiße Fläche bis zum Horizont und bieten eine unwirkliche Kulisse, die fast wie aus einer anderen Welt wirkt.
Ein Spaziergang über die Salzwüste zeigt, wie extrem und gleichzeitig still diese Landschaft ist. Besonders in den frühen Morgenstunden oder zum Sonnenuntergang entsteht eine magische Stimmung. Schimmernde Salzkrusten, zerklüftete Formationen und das weite Nichts machen diesen Ort zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Die Aussicht vom Zabriskie Point
Der Zabriskie Point ist einer der bekanntesten Aussichtspunkte im Death Valley National Park. Hier offenbart sich ein spektakulärer Blick auf die farbenprächtigen Badlands. Diese Gesteinslandschaft ist das Ergebnis jahrtausendelanger Erosion und zeigt die Kräfte, die in der Wüste des Death Valley wirken.
Wer sich fragt, „Was kann man im Death Valley National Park machen?“, sollte den Sonnenaufgang am Zabriskie Point erleben. Das Licht verwandelt die Landschaft in ein Farbenmeer aus Gold, Orange, Rosa und Braun.
Ein kurzer Wanderweg führt von der Parkbucht zur Plattform und ist leicht zugänglich. Besonders Fotografiebegeisterte kommen hier auf ihre Kosten.
Wanderung durch den Golden Canyon
Eine weitere sehenswerte Aktivität ist eine Wanderung durch den Golden Canyon. Dieser Wanderweg ist gut ausgeschildert und bietet verschiedene Routenoptionen – vom kurzen Spaziergang bis zur ausgedehnten Tour zur Red Cathedral. Die Wände des Canyons schimmern je nach Lichteinfall in Goldtönen, was dem Ort seinen Namen gibt.
Unterwegs lassen sich versteinerte Ablagerungen und einzigartige Felsformationen entdecken. Die Stille im Canyon wird nur vom eigenen Schritt durchbrochen. Festes Schuhwerk, ausreichend Wasser und Sonnenschutz sind hier Pflicht, denn Schatten ist Mangelware.
Atemberaubende Fernsicht am Dante’s View
Wer hoch hinaus will, sollte sich Dante’s View nicht entgehen lassen. Dieser Aussichtspunkt liegt mehr als 1.600 Meter über dem Talboden und bietet eine umfassende Sicht über das gesamte Death Valley. Bei klarer Sicht reicht der Blick sogar bis zur Sierra Nevada.
Die Fahrt dorthin ist kurvig, aber asphaltiert und gut machbar. Oben angekommen, spürt man sofort den Unterschied in Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Im Sommer ist Dante’s View eine willkommene Abkühlung. Wer es ruhiger mag, kommt am frühen Vormittag oder späten Abend.
Die Mesquite Flat Sand Dunes entdecken
In der Nähe von Stovepipe Wells befinden sich die Mesquite Flat Sand Dunes. Diese Dünenlandschaft ist eine der fotogensten im Death Valley National Park. Besonders im weichen Licht der Morgen- oder Abendstunden wirken die geschwungenen Linien der Sanddünen fast surreal.
Ein Spaziergang durch die Dünen ist nicht nur ein ästhetisches Erlebnis, sondern auch körperlich fordernd. Der feine Sand und die fehlende Beschilderung machen eine gute Orientierung notwendig. Trotzdem gehört dieser Ort zu den beliebtesten Fotomotiven des Parks.
Farbenpracht entlang des Artists Drive
Der Artists Drive ist eine landschaftlich eindrucksvolle Einbahnstraße, die sich über etwa 14 Kilometer durch das südliche Death Valley schlängelt. Die Gesteine entlang dieser Strecke leuchten in Grün, Gelb, Rot und Violett. Ursache dafür sind Mineralien, die in der vulkanischen Vergangenheit des Tals abgelagert wurden.
Ein Zwischenstopp an der „Artists Palette“, einem besonders farbenfrohen Abschnitt, lohnt sich. Hier sieht man eindrucksvoll, wie vielfältig die Gesteinswelt in der Wüste sein kann. Die Strecke ist für alle Fahrzeugtypen geeignet, jedoch für Wohnmobile nicht zugelassen.
Was kann man im Death Valley National Park machen? Erkundung des Titus Canyon
Der Titus Canyon ist eine der spannendsten Offroad-Strecken im Death Valley. Die Zufahrt ist nur in eine Richtung erlaubt und erfordert ein geländegängiges Fahrzeug. Auf dem Weg durch den Canyon entdeckt man enge Passagen, uralte Felsformationen, versteckte Fossilien und die Überreste einer alten Minenstadt.
Die Straße durch den Canyon ist etwa 43 Kilometer lang und endet in der Nähe von Scotty’s Castle. Bei Regenfällen ist die Strecke gesperrt. Wer Abenteuer sucht, findet hier eine der aufregendsten Routen im Park.
Besuch im Furnace Creek Visitor Center
Ein Muss für jeden Besuch ist das Furnace Creek Visitor Center. Hier gibt es aktuelle Informationen zu Wetter, Sicherheit, Wanderwegen und Straßenverhältnissen. Außerdem bietet das Zentrum eine Ausstellung zur Geologie, Tierwelt und Geschichte des Parks.
Wer plant, längere Wanderungen zu unternehmen oder abseits der Hauptstraßen unterwegs ist, sollte sich hier mit Kartenmaterial und aktuellen Hinweisen ausstatten.
Direkt am Visitor Center befindet sich auch ein Campingplatz sowie das Hotel „The Ranch at Death Valley“, das ideal für eine Übernachtung im Death Valley geeignet ist.
Krater und Explosionen am Ubehebe Crater
Im Norden des Parks liegt der Ubehebe Crater, ein riesiger vulkanischer Krater mit einem Durchmesser von über 800 Metern. Er entstand durch eine gewaltige Dampfexplosion, als Magma auf Grundwasser traf. Die Umgebung ist karg, aber eindrucksvoll.
Ein Rundweg führt entlang des Kraterrands und bietet spektakuläre Blicke in den Schlund. Wer fit ist, kann auch hinabsteigen, sollte aber bedenken, dass der Aufstieg anstrengend ist. Festes Schuhwerk und Wasser sind auch hier unerlässlich.
Übernachtung im Death Valley
Wer den Park nicht nur im Rahmen eines Tagesausflugs besuchen möchte, hat mehrere Möglichkeiten zur Übernachtung im Death Valley. Die bekanntesten Optionen sind das bereits erwähnte „The Ranch at Death Valley“ und das exklusive „The Inn at Death Valley“. Beide bieten Unterkunft, Gastronomie und in begrenztem Umfang auch Freizeitangebote wie Golf oder Pool.
Für Naturfreunde gibt es zudem mehrere Campingplätze, unter anderem in Furnace Creek und Stovepipe Wells. Dort sind einfache Stellplätze verfügbar. Aufgrund der Hitze sind Übernachtungen im Sommer jedoch nur für erfahrene Camper zu empfehlen.
Praktische Tipps für deinen Besuch im Death Valley
Wer sich gut vorbereitet, wird im Death Valley ein sicheres und unvergessliches Erlebnis haben. Hier einige wichtige Hinweise:
- Immer ausreichend Wasser mitnehmen
- Sonnenschutz, Hut und Sonnenbrille nicht vergessen
- Fahrten im Sommer nur mit gut gewartetem Fahrzeug und vollem Tank
- Wanderungen nur in den kühleren Tageszeiten planen
- Besuch im Visitor Center zu Beginn der Tour einplanen
Ein Besuch im Death Valley kann auch gut mit anderen Nationalparks kombiniert werden, etwa mit dem Yosemite Nationalpark oder dem Zion Nationalpark. Wer mehrere Nationalparks in den USA besuchen möchte, sollte den „America the Beautiful“-Pass in Betracht ziehen.
Fazit: Was kann man im Death Valley National Park machen?
Was kann man im Death Valley National Park machen? Diese Frage lässt sich mit einem Wort beantworten: viel. Der Park bietet eine beeindruckende Vielfalt an Naturwundern, Farben, Höhenunterschieden und Landschaftsformen.
Vom tiefsten Punkt Nordamerikas bis zu spektakulären Aussichtspunkten wie Dante’s View reicht das Spektrum an Erlebnissen. Wanderungen durch enge Canyons, farbenprächtige Gesteinsformationen entlang des Artists Drive, Sanddünen, Vulkankrater und historische Stätten machen das Death Valley zu einem der spannendsten Nationalparks der USA.
Wer Hitze, Weite und Naturgewalten nicht scheut, wird mit einer Erfahrung belohnt, die sich tief ins Gedächtnis brennt.
FAQs: Was kann man im Death Valley National Park machen? Ihre Fragen beantwortet
Was kann man im Death-Valley-Nationalpark machen?
| Aktivität
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Beschreibung
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| Aussichtspunkte besuchen
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Zabriskie Point, Dante’s View und Artists Drive bieten spektakuläre Panoramen
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| Wandern
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Golden Canyon, Mosaic Canyon und Titus Canyon laden zu spannenden Touren ein
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| Salzflächen erkunden
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Badwater Basin ist der tiefste Punkt Nordamerikas mit schimmernden Salzwüsten
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| Dünenlandschaft erleben
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Mesquite Flat Sand Dunes bei Stovepipe Wells eignen sich für Spaziergänge und Fotos
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| Offroad fahren
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Titus Canyon und Racetrack erfordern Geländewagen und bieten Abenteuer pur
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| Naturphänomene entdecken
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Krater wie Ubehebe Crater und farbige Gesteinsschichten am Artists Palette
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| Visitor Center besuchen
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Informationen, Ausstellungen und Sicherheitstipps in Furnace Creek
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| Camping oder Übernachtung
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Campingplätze und Hotels wie „The Inn at Death Valley“ stehen zur Wahl
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Warum besuchen die Menschen den Death-Valley-Nationalpark?
Viele Menschen besuchen den Death-Valley-Nationalpark, weil er extreme landschaftliche Kontraste bietet, die weltweit einzigartig sind. Die dramatische Mischung aus Hitze, Tiefe, Farben und Weite zieht Abenteuerlustige, Fotografen, Wanderer und Naturinteressierte gleichermaßen an.
Besonders beliebt sind die Aussichtspunkte, Salzebenen und Sanddünen, aber auch die absolute Stille und Isolation machen den Reiz aus. Wer die Natur in ihrer ursprünglichsten Form erleben möchte, ist hier genau richtig.
Wie viel kostet der Eintritt in Death-Valley-Nationalpark?
Der Eintritt in den Death-Valley-Nationalpark kostet derzeit 30 US-Dollar pro Fahrzeug und ist für sieben Tage gültig.
Motorradfahrer zahlen 25 US-Dollar, Einzelpersonen zu Fuß oder mit dem Fahrrad 15 US-Dollar. Wer mehrere Nationalparks besuchen möchte, kann den „America the Beautiful“-Pass für 80 US-Dollar pro Jahr nutzen, der in allen US-Nationalparks gültig ist.
Für was ist der Yosemite National Park bekannt?
- Gewaltige Granitfelsen wie El Capitan und Half Dome
- Wunderschöne Wasserfälle, darunter der Yosemite Falls
- Riesige Mammutbäume im Mariposa Grove
- Spektakuläre Aussichtspunkte wie Glacier Point
- Vielfältige Wanderwege und alpine Landschaften





