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Route 66 Sehenswürdigkeiten von Chicago bis Santa Monica

Die Route 66 ist eine der berühmtesten Straßen der Welt und gilt bis heute als Symbol für Abenteuer, Freiheit und das große Versprechen Amerikas. Wer sich auf diese Reise begibt, entdeckt nicht nur eine historische Verbindung zwischen Chicago und Santa Monica, sondern vor allem eine Vielzahl an einzigartigen Eindrücken.

Bereits im ersten Abschnitt der Strecke zeigen sich die ersten Route 66 Sehenswürdigkeiten, die sowohl kulturell als auch landschaftlich einen besonderen Reiz ausmachen. Dieser Artikel nimmt Sie mit auf eine ausführliche Reise entlang der legendären Straße und zeigt, welche Highlights und Stationen sich besonders lohnen.

Geschichte der Route 66 und ihre Bedeutung

Die Geschichte der Route 66 beginnt im Jahr 1926. Damals wurde die Straße offiziell eingeweiht und verband den Mittleren Westen mit der Westküste. Von Chicago in Illinois bis Santa Monica in Kalifornien führte die Strecke über rund 4.000 Kilometer. Schon bald wurde sie zum Symbol des amerikanischen Traums und zur sogenannten Mother Road.

Während der Weltwirtschaftskrise verließen viele Familien ihre Heimat im Mittleren Westen, um in Kalifornien ein besseres Leben zu suchen. Die Straße war für sie ein Weg in die Hoffnung. Auch nach dem Zweiten Weltkrieg erlangte die historische Route 66 einen besonderen Ruf, da sie zu einer der wichtigsten Fernstraßen der USA wurde. Motels, Tankstellen, Diners und viele kleine Orte entlang der Straße lebten vom Durchreiseverkehr. Noch heute sind viele dieser Einrichtungen nostalgisch erhalten geblieben und gehören zu den bekanntesten Route 66 Sehenswürdigkeiten.

Route 66 Sehenswürdigkeiten in Chicago

Route 66 Sehenswürdigkeiten in Chicago

Der Startpunkt der Route 66 liegt in Chicago. Hier beginnt die Reise offiziell an der Adams Street. Ein Schild mit der Aufschrift „Start of Route 66“ markiert den Beginn dieser langen Fahrt. Chicago selbst bietet zahlreiche Attraktionen, von moderner Architektur bis hin zu bedeutenden Museen.

Wer die ersten Eindrücke der Straße sammeln möchte, sollte sich Zeit für Joliet nehmen. Dort befindet sich das Joliet Area Historical Museum, das einen spannenden Überblick über die Geschichte der Straße bietet. Schon dieser erste Abschnitt zeigt, wie stark die Route 66 mit der Kultur und Entwicklung der USA verbunden ist. In Chicago spürt man den Geist der historischen Route, die noch heute Reisende aus aller Welt anzieht.

Illinois und Abraham Lincoln

Illinois ist der Bundesstaat, in dem die Route 66 beginnt. Die Region wird auch als „Land of Lincoln“ bezeichnet, da Abraham Lincoln hier viele Jahre verbrachte. In Springfield, der Hauptstadt des Staates, können Besucher zahlreiche Orte besichtigen, die mit dem Leben des früheren Präsidenten verbunden sind.

Springfield liegt direkt an der Route 66 und bietet nicht nur historische Sehenswürdigkeiten, sondern auch eine lebendige Erinnerung an die große Vergangenheit. Von kleinen Städten wie Pontiac mit bunten Wandmalereien bis zu bedeutenden Museen in Springfield präsentiert Illinois einige der wichtigsten Route 66 Sehenswürdigkeiten. Wer die Reise hier beginnt, taucht unmittelbar in die Geschichte der USA ein.

Missouri mit St. Louis und Springfield

Von Illinois aus führt die Strecke nach Missouri. Ein Highlight ist die Stadt St. Louis mit dem beeindruckenden Gateway Arch. Dieses Bauwerk symbolisiert den Übergang in den Westen und gehört zu den wichtigsten Wahrzeichen Amerikas.

Auch Springfield in Missouri ist ein zentraler Punkt. Hier wurde die Straße offiziell als Route 66 benannt. Heute erinnern Museen, historische Gebäude und alte Tankstellen an diese Zeit. Missouri zeigt auf eindrucksvolle Weise, wie eng die Route 66 mit der amerikanischen Entwicklung verbunden war.

Route 66 Sehenswürdigkeiten: Oklahoma und Texas

Route 66 Sehenswürdigkeiten: Oklahoma und Texas

In Oklahoma erleben Besucher eine Mischung aus Kultur und Geschichte. Besonders sehenswert ist Oklahoma City, wo das National Cowboy Museum einen tiefen Einblick in die Tradition des Wilden Westens bietet.

Texas beeindruckt mit der berühmten Stadt Amarillo. Hier steht die Cadillac Ranch, eine Kunstinstallation mit bunt bemalten Autos, die halb im Boden stecken. Dieses ungewöhnliche Kunstwerk ist eine der bekanntesten Route 66 Sehenswürdigkeiten. In Amarillo gibt es zudem legendäre Restaurants wie das Big Texan Steakhouse und nostalgische Motels, die Reisende willkommen heißen.

New Mexico mit Santa Fe und Tucumcari

New Mexico bietet eine einzigartige Mischung aus Kultur und Natur. Besonders hervorzuheben ist Santa Fe mit seinen charakteristischen Lehmhäusern. Die Architektur macht die Stadt zu einem besonderen Ziel.

Ein weiteres Highlight ist Tucumcari, wo sich das berühmte Blue Swallow Motel befindet. Dieses historische Motel ist mit seinen leuchtenden Neonlichtern eines der bekanntesten Symbole der Straße. Auch mehrere Route 66 Museen in New Mexico erinnern an die Bedeutung der historischen Strecke. Für Reisende ist der Bundesstaat ein faszinierender Abschnitt voller Geschichte und Kultur.

Arizona und der Grand Canyon

Arizona ist für viele Reisende einer der Höhepunkte. Hier wartet der spektakuläre Grand Canyon, der zu den größten Naturwundern der Welt zählt. Wer einen Abstecher dorthin macht, erlebt unvergessliche Eindrücke.

Auch Orte wie Winslow oder Kingman gehören zu den Highlights. Sie vermitteln den ursprünglichen Charme der historischen Straße. Kleine Motels, nostalgische Tankstellen und liebevoll gestaltete Museen erinnern an vergangene Zeiten. Arizona zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig die Route 66 Sehenswürdigkeiten sein können.

Kalifornien mit Los Angeles und Santa Monica

Nach einer langen Fahrt erreichen Reisende Kalifornien. Los Angeles bildet das Tor zur Westküste und begeistert mit seinen Stränden, Hollywood und der urbanen Vielfalt. Wer die Route 66 fährt, erlebt hier den Kontrast zwischen der Weite des Landes und der pulsierenden Metropole.

Der offizielle Endpunkt liegt am Santa Monica Pier. Dort steht das berühmte Schild „End of Route 66“. Der Pier bietet eine besondere Atmosphäre und gilt als eine der wichtigsten Stationen der Reise. Wer am Ende der Straße angekommen ist, spürt die gesamte Symbolkraft dieser einzigartigen Route.

Route 66 Sehenswürdigkeiten entlang der gesamten Strecke

Route 66 Sehenswürdigkeiten entlang der gesamten Strecke

Neben den großen Highlights wie dem Gateway Arch, dem Grand Canyon oder dem Santa Monica Pier sind es oft die kleinen Details, die die Reise besonders machen. Alte Tankstellen mit nostalgischem Charme, farbenfrohe Wandbilder und klassische Diners mit Retro-Atmosphäre lassen die Vergangenheit lebendig werden.

Zu den schönsten Momenten gehört es, in einem historischen Motel zu übernachten oder in einem authentischen Diner zu essen. So wird die Fahrt zu einer echten Zeitreise. Entlang der Strecke finden sich unzählige kleine Geschichten, die die Route 66 Sehenswürdigkeiten so vielfältig machen.

Abschnitt Ort/Bundesstaat Sehenswürdigkeit Besonderheit
Startpunkt Chicago, Illinois Adams Street Schild Offizieller Beginn der Route 66
Mittlerer Westen Springfield, Illinois Abraham Lincoln Stätten Historische Orte des Präsidenten
Missouri St. Louis Gateway Arch Wahrzeichen für den Aufbruch in den Westen
Texas Amarillo Cadillac Ranch Bunte Autos im Boden, weltberühmtes Kunstwerk
New Mexico Tucumcari Blue Swallow Motel Nostalgisches Motel mit Neonlichtern
New Mexico Santa Fe Altstadt Lehmarchitektur und historische Atmosphäre
Arizona Grand Canyon Naturwunder Spektakuläre Landschaft und Aussichtspunkte
Arizona Kingman Historische Tankstellen Nostalgischer Charme mit alten Schildern
Kalifornien Los Angeles Hollywood Boulevard Zentrum von Film und Entertainment
Endpunkt Santa Monica, Kalifornien Santa Monica Pier Offizielles Ende der Route 66 mit Kultstatus

Roadtrip-Erlebnis auf der legendären Straße

Ein Roadtrip auf der Route 66 ist mehr als eine einfache Fahrt. Es ist eine Reise durch die Geschichte der Vereinigten Staaten. Die Straße führt durch acht Bundesstaaten und verbindet verschiedene Kulturen, Landschaften und Geschichten.

Viele Orte wurden liebevoll restauriert und dienen heute als kleine Museen oder Besucherzentren. Reisende erleben eine Mischung aus Natur, Kultur und Nostalgie. Wer genügend Zeit mitbringt, sollte mindestens zwei bis drei Wochen für die gesamte Strecke einplanen. So lassen sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten ohne Eile entdecken.

Praktische Tipps für Reisende

Wer die gesamte Route 66 fahren möchte, sollte auf eine gute Planung achten. Es gibt zahlreiche Reiseveranstalter, die geführte Touren anbieten, doch auch eine individuelle Reise ist problemlos möglich. Empfehlenswert ist ein Mietwagen, der genügend Komfort für die lange Fahrt bietet.

Eine Übernachtung in einem klassischen Motel ist ein Muss. Auch ein Besuch in einem Route 66 Museum gehört unbedingt dazu. Wer die authentische Atmosphäre erleben möchte, sollte kleine Orte nicht übersehen, da sich gerade dort viele überraschende Route 66 Sehenswürdigkeiten befinden.

Fazit: Route 66 Sehenswürdigkeiten

Die Route 66 ist eine legendäre Straße, die weit mehr als eine Verbindung zwischen Chicago und Santa Monica ist. Sie erzählt die Geschichte Amerikas, von wirtschaftlichen Aufbrüchen über kulturelle Entwicklungen bis hin zu unzähligen individuellen Geschichten.

Die Vielfalt der Route 66 Sehenswürdigkeiten macht den Reiz dieser Reise aus. Von historischen Städten über Naturwunder bis hin zu nostalgischen Erinnerungen bietet die Strecke unvergessliche Eindrücke. Wer einmal die gesamte Strecke von Chicago nach Santa Monica gefahren ist, versteht, warum die Route 66 zu den berühmtesten Straßen der Welt gehört.

FAQs: Ihre meistgestellten Fragen beantworten zu „Route 66 Sehenswürdigkeiten“

Was muss man auf der Route 66 gesehen haben?

Sehenswürdigkeit Ort/Bundesstaat Besonderheit
Startpunkt Route 66 Chicago, Illinois Offizielles Schild „Start of Route 66“
Abraham Lincoln Orte Springfield, Illinois Historische Stätten des Präsidenten
Gateway Arch St. Louis, Missouri Symbol für den Westen der USA
Cadillac Ranch Amarillo, Texas Kunstinstallation mit eingegrabenen Autos
Blue Swallow Motel Tucumcari, New Mexico Historisches Motel mit Neonbeleuchtung
Santa Fe New Mexico Einzigartige Architektur mit Lehmhäusern
Grand Canyon Arizona Naturwunder nahe der Strecke
Kingman und Winslow Arizona Nostalgische Route-66-Städte
Ende am Santa Monica Pier Kalifornien Offizielles „End of Route 66“-Schild

Wie viel Zeit braucht man für Route 66?

Für die gesamte Strecke von Chicago bis Santa Monica sollte man mindestens zwei bis drei Wochen einplanen. So bleibt genug Zeit, um nicht nur die großen Highlights, sondern auch kleinere Orte und nostalgische Motels zu entdecken. Wer kürzer fährt, verpasst viele der besonderen Eindrücke, die die Reise ausmachen.

Welcher Teil der Route 66 ist der beste?

  • Arizona mit dem Grand Canyon und den historischen Orten Winslow und Kingman
  • New Mexico mit Santa Fe und dem Blue Swallow Motel in Tucumcari
  • Kalifornien mit dem Endpunkt am Santa Monica Pier und Los Angeles
  • Missouri mit dem Gateway Arch und Springfield als historischem Zentrum

Wann ist die beste Reisezeit für die Route 66?

Die beste Reisezeit für die Route 66 ist im Frühling oder Herbst. Von April bis Juni sowie im September und Oktober sind die Temperaturen angenehm und die Straßen weniger überfüllt. Im Sommer kann es vor allem in Arizona, New Mexico und Texas sehr heiß werden, während im Winter Schnee in den nördlichen Abschnitten wie Illinois oder Missouri möglich ist.

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